Seilbahn heute geschlossen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H

1. Diese Allgemeine Geschäftsbedingungen gelten für die ganzjährige Nutzung der Aufstiegshilfen der Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H.. Der Beförderungsvertrag wird nur zu den Bedingungen dieser AGB abgeschlossen. Widersprechende Bedingungen werden nicht akzeptiert.
Diese AGB, die Tarifbedingungen und die behördlich genehmigten Beförderungsbedingungen sind Bestandteil des Beförderungsvertrages.
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Tarifbedingungen sind im Internet unter www.zwoelferhorn.at für jedermann zugänglich und liegen überdies bei den Hauptkassen und im Zwölfer Shop auf Anfrage zur Einsicht auf.
Die Beförderungsbedingungen sind in Kassennähe angeschlagen und liegen überdies bei den Kassen auf Anfrage zur Einsicht auf.

2. Die von der Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H. (im Folgenden auch als Bergbahnunternehmen bezeichnet) betriebene Aufstiegshilfe wird im Folgenden auch als Anlage bezeichnet.
Der Erwerb einer Fahrkarte (= jede Karte, gleich welcher Art, die zur Benützung einer Aufstiegshilfe berechtigt) berechtigt den Erwerber zur Benutzung der im Tarif bezeichneten Aufstiegshilfe.
Die Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H. schuldet lediglich die vertragsgemäße Beförderung entsprechend der erworbenen Fahrkarte.
Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Das gilt nicht für Personenschäden.
Straßen, Wege, Steige, Trails und dergleichen sowie Spielplätze gehören – insoweit dies im Folgenden nicht ausdrücklich anderes bestimmt ist – nicht zur Anlage. Die Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H. ist nicht deren Halter und für deren Zustand nicht verantwortlich.

3. Die Benützung der Seilbahn setzt den Besitz einer gültigen Fahrkarte voraus.
Die Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H. schuldet dem Besitzer einer gültigen Fahrkarte dann keine Beförderung, wenn eine Beförderung aus nicht vom Bergbahnunternehmen zu vertretenden Gründen unmöglich oder unzulässig ist. Zu solchen Gründen zählen beispielsweise witterungsbedingte Einflüsse (zB starker Wind), Stillstandzeiten wegen vorgeschriebener Wartungen oder technischer Störungen, höhere Gewalt etc. Das Unterbleiben der Beförderung bergründet in diesem Fall keinen Anspruch auf Rückvergütung des für eine Fahrkarte bezahlten Entgelts.

4. Die Fahrkarte ist nicht übertragbar.
Der nachträgliche Umtausch gegen eine andere Fahrkarte und die Änderung der Gültigkeitsdauer sind nicht möglich. Fahrkarten, die nicht bei den zugelassenen Verkaufsstellen der Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H. gekauft wurden, verlorene Fahrkarten sowie Fahrkarten, die missbräuchlich erworben oder verwendet werden, werden gesperrt.

Die Beförderung mit Bussen oder anderen Straßenverkehrsmitteln zu bzw. von den Seilbahnen ist nicht Bestandteil des Beförderungsvertrages und vom Entgelt für die Fahrkarte nicht umfasst, sondern erfolgt zu den Bedingungen des jeweiligen Beförderers.
Jeder Fahrkarteninhaber ist verpflichtet, die Fahrkarte so zu verwahren, dass Dritte auf die Fahrkarte nicht missbräuchlich zugreifen können.

5. Beim Kauf einer namensbezogenen Fahrkarte (z.B. Jahreskarte) werden folgende Daten des Karteninhabers verarbeitet:
• Vor- und Zuname
• Geschlecht
• Geburtsdatum
• Postadresse
• Telefonnummer
• E-Mail-Adresse
• Lichtbild
• Hoteladresse (beim Kauf im Hotel)

Verantwortlicher für die Datenverarbeitung ist die Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H..


Zweck der Verarbeitung ist die Ausstellung der namensbezogenen Fahrkarte sowie die Zusendung von Informationen und Werbung über die Anlage und Produkte der Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H..
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der oben angeführten Daten ist die Erforderlichkeit für die Durchführung vertraglicher Maßnahmen.
Die oben angeführten Daten werden an die Axess AG und die Hobex AG Payment Systems als Zahlungsdienstleister übermittelt.
Beim Passieren einer mit einer Kamera ausgestatteten Zutrittskontrolleinrichtung wird der Karteninhaber fotografiert. Dieses Foto wird durch die Mitarbeiter des Bergbahnunternehmens mit dem Lichtbild des Karteninhabers auf der Fahrkarte zu dem Zweck verglichen, um eine missbräuchliche Verwendung der namensbezogenen Fahrkarte zu verhindern. Rechtsgrundlage dieser Verarbeitung sind die überwiegenden berechtigten Interessen des Verantwortlichen, die darin bestehen, diesen Zweck zu erreichen.

Der Karteninhaber hat nach Maßgabe der datenschutzrechtlichen Bestimmungen das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch und Übertragbarkeit der Daten. Verantwortlicher dieser Datenverarbeitung ist die Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H., die für die Wahrnehmung der zuvor angeführten Betroffenenrechte zuständig ist. Der Karteninhaber kann sich daher zur Ausübung seiner Rechte an diesen Verantwortlichen wenden.
Der Karteninhaber hat das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde in der EU oder der Österreichischen Datenschutzbehörde in Wien zu beschweren, wenn ein Verstoß gegen Datenschutzrecht vorliegt.

Die beim Passieren einer Zutrittskontrolleinrichtung angefertigten Fotos werden eine Woche nach Anfertigung gelöscht, sofern sie nicht in einem anhängigen oder drohenden Rechtsstreit zu Beweiszwecken benötigt werden. Die anderen Daten werden bis zum Ablauf der für den Verantwortlichen geltenden Gewährleistungs-, Schadenersatz-, Verjährungs- und gesetzlichen Aufbewahrungsfristen aufbewahrt; darüber hinaus bis zur Beendigung von allfälligen Rechtsstreitigkeiten, bei denen die Daten als Beweis benötigt werden.

6. Um eine missbräuchliche Verwendung der Fahrkarte zu verhindern (Verarbeitungszweck), kann von jedem Karteninhaber beim erstmaligen Passieren einer mit einer Kamera ausgestatteten Leseeinrichtung ein Referenzfoto angefertigt werden. Die auf dem Referenzfoto abgebildete Person wird von den Mitarbeitern des Bergbahnunternehmens mit derjenigen Person verglichen, welche die mit einer Kamera ausgestattete Leseeinrichtung passiert. Das Referenzfoto wird nach Ablauf der Gültigkeit der Fahrkarte gelöscht, sofern es nicht in einem anhängigen oder drohenden Rechtsstreit zu Beweiszwecken benötigt wird. In diesem Fall wird es bis zur Beendigung des Rechtsstreites aufbewahrt.
Verantwortlicher dieser Datenverarbeitung ist die Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H.. Rechtsgrundlage dieser Verarbeitung sind die überwiegenden berechtigten Interessen des Verantwortlichen, die darin bestehen, den Verarbeitungszweck zu erreichen. Dem Karteninhaber stehen die in Punkt 5 angeführten Rechte zu.

7. Die Kontrolle der Gültigkeit der Fahrkarten erfolgt bei der Tal- und der Bergstation der Aufstiegshilfe, und zwar durch Lesegeräte und/oder durch die Mitarbeiter des Bergbahnunternehmens. Die Weisungen der Mitarbeiter des Bergbahnunternehmens sind zu befolgen; die Lesegeräte sind bestimmungsgemäß zu benützen.
Jede versuchte oder tatsächlich erfolgte missbräuchliche Verwendung der Fahrkarten sowie die Umgehung der Lesegeräte hat unbeschadet allfälliger strafrechtlicher Konsequenzen den sofortigen Entzug der Fahrkarte, die Einhebung des in den Tarifbedingungen vorgesehenen Beförderungsentgelts sowie der in den Tarifbedingungen festgesetzten Pönale zur Folge.

8. Bei Verstoß gegen die Beförderungsbedingungen erfolgt der Ausschluss von der Beförderung. In schwerwiegenden Fällen und bei wiederholtem Verstoß erfolgen der ersatzlose Entzug der Fahrkarte und eine Strafanzeige bei der Behörde.
Im Übrigen ist den Anordnungen der Mitarbeiter des Bergbahnunternehmens Folge zu leisten.

9. Unterbleibt die Beförderung aus Gründen, die der Karteninhaber zu vertreten hat, so besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Gutschrift des für die Fahrkarte bezahlten Entgelts oder Verlängerung der Gültigkeit der Fahrkarte im Ausmaß der nicht erfolgten Ausnutzung.
Verlorene Fahrkarten werden nicht ersetzt. Der Verlust einer Fahrkarte, dessen Inhaber namentlich erfasst ist, kann jedoch bei den Kassen gemeldet werden. Bei Vorlage des Kaufbeleges und Nachweis der Identität (Ausweis) besteht die Möglichkeit, diese Fahrkarte bei den Zutrittskontrollen zu sperren und eine Ersatzkarte bei Bezahlung einer Bearbeitungsgebühr zu bekommen. Ohne Vorlage des Kaufbeleges und Nachweis der Identität können auch für personifizierte Fahrkarten keine Ersatzkarten ausgestellt werden.

10. Für das Verhalten der Fahrgäste vor, während und nach der Beförderung gilt:
Die Fahrgäste haben sich so zu verhalten, dass dadurch die Sicherheit des Seilbahnbetriebes und der Fahrgäste nicht gefährdet sowie die Ordnung und der Betriebsablauf nicht gestört werden.
Die Fahrgäste dürfen nur die bestimmungsgemäß der Allgemeinheit oder den Fahrgästen geöffneten Bahnanlagen und Räume in den Stationen betreten.
Das Ein- und Aussteigen ist nur an den hierfür bestimmten Stellen zulässig.
Personen, die beim Ein- und Aussteigen Hilfe wünschen, haben dies dem Stationsbediensteten ausdrücklich bekannt zu geben.
Wird während der Fahrt die Aufstiegshilfe stillgesetzt, so haben sich die Fahrgäste ruhig zu verhalten und die Anordnungen der Seilbahnbediensteten abzuwarten.
Das Heraushalten oder das Abwerfen von Gegenständen während der Fahrt ist untersagt.
Nach Beendigung der Fahrt ist der Ausstiegsbereich in der angezeigten Richtung zügig zu verlassen.
Die für Fahrgäste der Aufstiegshilfe maßgeblichen, in der Regel durch Symbolschilder erkennbar gemachten Verbote, Gebote und Hinweise sind genauestens zu beachten.
Im Übrigen regeln die bei den einzelnen Aufstiegshilfen kundgemachten Beförderungsbedingungen das Verhalten vor, während und nach der Beförderung. Ein Verstoß gegen die Beförderungsbedingungen kann auch haftungsrechtliche Folgen nach sich ziehen.

11. Bei der Anlage sind Web-Cams installiert. Diese Web-Cams nehmen in Echtzeit und ohne Ton den sie umgebenden Bereich (z.B. die Umgebung einer Bergstation, einen Ausschnitt eines Wanderwegs) auf. Die Bilddaten werden in Echtzeit sowohl im Fernsehen ausgestrahlt als auch auf die Website (www.zwoelferhorn.at) übermittelt, um Gästen und Interessierten einen aktuellen Eindruck von Wetter- und Ausflugsbedingungen zu geben (Verarbeitungszweck).
Obwohl diese Web-Cams einen eher weiten Aufnahmebereich haben und Personen in den Aufnahmen daher nicht oder nur sehr schwer erkennbar sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Webcams Bilddaten als personenbezogene Daten erfassen. Wenn und soweit überhaupt personenbezogene Daten verarbeitet werden, bilden die berechtigten Interessen der Verantwortlichen, die darin bestehen, den Verarbeitungszweck zu erreichen, die Rechtsgrundlage dieser Datenverarbeitung.
Der Ein- und Ausstiegsbereich der Anlage wird von den Verantwortlichen videoüberwacht. Der Zweck der Verarbeitung der Bilddaten aus den Videoüberwachungen besteht in der Überwachung von Orten, die dem Hausrecht der Verantwortlichen unterliegen, oder in der Überwachung der Anlage, um diese zu steuern oder Störungen zu erkennen. Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Bilddaten ergibt sich aus dem berechtigten Interesse der Verantwortlichen, das darin besteht, diese Zwecke zu erreichen.
Die Bilddaten aus den Videoüberwachungen werden für 72 Stunden aufbewahrt, es sei denn, das Ende dieser Frist fiele auf einen Sonntag, gesetzlichen Feiertag, Karfreitag oder den 24. Dezember. In diesem Fall werden die Bilddaten bis zum nächsten Tag, der nicht einer der vorgenannten Tage ist, aufbewahrt. In einem vom Zweck der Videoüberwachung erfassten Anlassfall werden die Bilddaten so lange aufbewahrt, wie dies zu Beweiszwecken erforderlich ist.
Im Übrigen wird auf die Datenschutzmitteilung in Punkt 6 dieser AGB verwiesen.

12. Der vereinbarte Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist das für die Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H. örtlich zuständige Gericht in Österreich. Auf Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist ausschließlich materielles österreichisches Recht anzuwenden. Authentische Vertragssprache ist die deutsche Sprache.
Die Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H. hat sich keinem alternativen Streitbeilegungsverfahren unterworfen und nimmt an solchen Verfahren nicht teil.

13. Sonderregelung im Zusammenhang mit COVID-19 Schutzmaßnahmen:

Zusätzlich neben den oben angeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten folgende Sonderregelungen:

1. Die Fahrgäste haben sich selbst über den Inhalt der jeweils gültigen Bestimmungen betreffend die Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 im Hinblick auf die Benutzung von Seilbahnen, insbesondere etwa auch hinsichtlich der für eine Benutzung von Seilbahnen erforderlichen Nachweise über das Vorliegen einer geringen epidemiologischen Gefahr in Kenntnis zu setzen, diese Bestimmungen einzuhalten und zu befolgen und – sollte die Nichteinhaltung der bezüglichen Bestimmungen dazu führen, dass eine Fahrkarte nicht, nicht mehr oder nicht vollständig genutzt werden kann – keinen Anspruch auf Rückerstattung oder Gutschrift des für die Fahrkarte bezahlten Entgelts. Im übrigen können Fahrgäste, die diese Bestimmungen nicht einhalten, von der Beförderung ausgeschlossen werden.

2. Gemäß den derzeit geltenden Bestimmungen müssen die Fahrgäste beim Einlass zur Seilbahn/Anlage über einen aktuell gültigen, in lateinischer Schrift in deutscher oder englischer Sprache verfassten oder in Form eines Zertifikats gem. § 4b Abs. 1 des Epidemiegesetzes idgF. erstellten Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr entsprechend der jeweils geltenden Fassung der 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung (im folgenden auch kurz: Nachweis) verfügen und diesen vorweisen.
Davon ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr.

3. Als Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr im Sinne der 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung (im folgenden kurz: Verordnung) in der derzeit geltenden Fassung gilt ein sogenannter 2G-Nachweis, sohin der Nachweis über das Vorliegen einer Impfung (also: Geimpft – siehe dazu § 1 Abs.2 Ziff. 1 der Verordnung) oder ein Genesungsnachweis (also: Genesen – siehe dazu § 1 Abs. 2 Ziff. 2 der Verordnung). Bei schulpflichtigen Kindern gemäß Schulpflichtgesetz 1985 ist der Corona-Testpass (Ninja Pass) dem 2G-Nachweis gleichgestellt.
Impfnachweise und Genesungsnachweise (sowie der Ninja Pass) haben eine jeweils unterschiedliche Geltungsdauer, die sich aus dem am Nachweis vermerkten Datum der (Zweit-)Impfung sowie aus der vom Gesetzgeber normierten Gültigkeitsdauer ergibt.

4. Aus einer grundsätzlich jederzeit möglichen Änderung der derzeit geltenden Bestimmungen kann sich ergeben, dass die Geltungsdauer aller oder einzelner der in Punkt 3. angeführten Nachweise geändert wird oder einzelne der in Punkt 3. angeführten Nachweise überhaupt nicht mehr zum Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne des Punktes 2. genügen. Es fällt ausschließlich in die Verantwortung des Fahrgastes sich über derartige Änderungen in Kenntnis zu setzen, die geänderten Bestimmungen einzuhalten und zu befolgen.

5. Zur Kontrolle des Vorliegens der erforderlichen Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr (siehe Punkt 2.) kann die Zwölferhorn Seilbahn Ges.m.b.H. bereits beim Verkauf von Fahrkarten die Vorlage der erforderlichen Nachweise (inklusive der Identitätsfeststellung) verlangen und den Verkauf von Fahrkarten verweigern, sollte der erforderliche Nachweis nicht vorgelegt werden, bzw. die Gültigkeitsdauer von Fahrkarten mit der Geltungsdauer der vorgelegten Nachweise gemäß den jeweils geltenden Bestimmungen beschränken.

Davon abgesehen dürfen Fahrkarten vom Fahrgast jedenfalls nur benutzt werden, wenn der Fahrgast zum Zeitpunkt der jeweiligen Benutzung über einen den jeweils geltenden Bestimmungen entsprechenden Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr für die Benützung von Seilbahnen verfügt.
Um dies sicherzustellen, können Fahrkarten auch bereits anlässlich des Verkaufs so programmiert werden, dass sie höchstens für den Zeitraum der Gültigkeit des Nachweises freigeschaltet sind (bzw. nur bis zum Ende der Geltungsdauer des Nachweises zur Nutzung zur Verfügung stehen), nach Ablauf der Geltungsdauer des Nachweises gesperrt werden und – soferne die Gültigkeitsdauer der Fahrtkarte über jene des Nachweises hinausreicht – solange gesperrt bleiben, bis der Fahrgast einen neuen, gültigen Nachweis vorgelegt hat. Die aufgrund dieser Vorlage erfolgte (Wieder-)Freischaltung der Fahrkarte erfolgt neuerlich höchstens für den Zeitraum der Gültigkeit dieses Nachweises.

6. Es obliegt ausschließlich dem Fahrgast, sich rechtzeitig um die allenfalls erforderliche Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr entsprechend der jeweils geltenden Fassung der Bestimmungen oder der hierzu ergangenen Änderungen zu kümmern und damit sicherzustellen, dass seine Fahrkarte im Gültigkeitszeitraum nutzbar bleibt. Dies gilt insbesondere auch für den Fall, dass die ursprüngliche oder aufgrund einer Änderung der geltenden Bestimmungen neu geregelte Gültigkeitsdauer des Nachweises abläuft oder aufgrund einer Änderung der geltenden Bestimmungen der ursprünglich vorgelegte Nachweis überhaupt nicht mehr geeignet ist, um zum Einlass im Sinne des Punktes 2. zu berechtigen.

7. Für Fahrkarten, die aufgrund des Ablaufs der ursprünglichen oder der aufgrund einer Änderung der geltenden Bestimmungen neu geregelten Gültigkeit des Nachweises oder deshalb gesperrt werden, weil der vorgelegte Nachweis aufgrund einer Änderung der geltenden Bestimmungen nicht mehr zum Einlass im Sinne des Punktes 2. berechtigt, sowie für Fahrkarten, die aufgrund der Nichtvorlage oder der nicht rechtzeitigen Vorlage eines gültigen Nachweises gemäß der geltenden Bestimmungen durch den Fahrgast nicht (wieder) freigeschaltet werden, steht daher keine, auch keine anteilige Rückvergütung zu.

8. Zu dem in Punkt 5. genannten Zweck kann das auf dem vorgelegten Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vermerkte Gültigkeitsdatum auf der Fahrkarte oder Beleg gespeichert werden. Der Erwerber der Fahrkarte wird auf diesen Umstand ausdrücklich hingewiesen und erteilt mit dem Erwerb der so programmierten Fahrkarte seine ausdrückliche Einwilligung hierzu.

9. Der Fahrgast ist verpflichtet, den Nachweis für die Dauer der Benützung der Anlage/Seilbahn bereit zu halten und diesen Nachweis inklusive einem geeignetem Identitätsnachweis den Mitarbeitern der Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H. über deren Verlangen vorzuweisen. Die Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H. ist berechtigt, das Vorliegen dieses Nachweises jederzeit zu überprüfen.

10. Wird der Nachweis (inklusive einem geeignetem Identitätsnachweis) trotz Aufforderung nicht vorgewiesen, so ist die Zwölferhorn-Seilbahn Ges.m.b.H. berechtigt, eine bereits ausgegebene Fahrkarte zu sperren und die Benutzung der Anlage/Seilbahn zu untersagen.

11. Die an den Kassen, im Zwölfer-Shop, bei den Zu- und Abgängen zur Anlage/Seilbahn und im Internet kundgemachten Verhaltensanordnungen zum Schutz vor der Verbreitung des Corona-Virus sind einzuhalten.

12. Ein Verstoß gegen Covid-19-Schutzmaßnahmen, ein Verstoß gegen die Verhaltens- und Schutzanordnungen gemäß Punkt 11. sowie ein Verstoß gegen die Verpflichtung zur Vorlage eines gültigen Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr entsprechend der jeweils geltenden Fassung der Bestimmungen (inklusive einem geeignetem Identitätsnachweis) berechtigen die Zwölferhorn Seilbahn Ges.m.b.H., ein bereits ausgegebene Fahrkarte zu sperren und die Benutzung der Anlage/Seilbahn zu untersagen. Ein Anspruch auf gänzliche oder auch nur teilweise Rückvergütung des für die Fahrkarte bezahlten Entgelts besteht diesfalls nicht.

ZWÖLFERHORN SEILBAHN AUFGRUND VON COVID-19 BIS AUF WEITERES GESCHLOSSEN. WERDEN BZW. BLEIBEN SIE GESUND!